e_13

Skulptur/Roboter
Leo Peschta
2005

Die Skulptur „E-13” erinnert in Aufbau und Erscheinung zuerst an die radikalenVisionen hybrider, beweglicher Architekturen wie sie schon Constant ersehnte. Bestehend aus 13 steuerbaren Elementen, die mit einem akustischen Sensor rückkoppeln passt sich „E-13” den Veränderungen seiner Umwelt dynamisch an. Ein Mikrofon nimmt die Geräusche in seiner Umgebung auf und ermittelt anhand eines Algorithmus den Grundklang dieser. Kurze abweichende Klänge werden durch Interpolation ausgeschlossen. Jede Strebe reagiert auf spezielle Frequenzen des Spektrums der Aufnahme.

Das bedeute aber das die Skulptur in keinem Raum gleich aussehen wird, und sich ihre Form auch abhängig der von der Zeit ändert (eine Galerie-Raum klingt Nachts anders als tagsüber).

Neben den Verweisen auf die Architekturtheorie stellt sich der Roboter gleichfalls in die Tradition kinematischer Skulpturen, in dem er seine eigene Form von seiner Umgebung abhängig macht, gleich wie sich zum Beispiel die Skulpturen Rickey’s ganz dem Wind ausliefern.